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herrlothar
Gewäsch über einbeinige Frauen und Phantasien von Fruchtfleisch

Ich bin Pirat
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30.06.2009/15:20 MEZ  |  Körper und -Teile
Nacktheit und Scham
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Der Mensch ist nicht das einzige Tier, das sich anzieht (bekleidet). Als weiteres Beispiel fällt mir allerdings im Augenblick nur die Köcherfliegenlarve ein, die sich eine köcherförmige Hülle als Schutz und Tarnung baut, um auf dem Grund von Bächen zu überleben. Diese Lebensweise betrifft aber auch nur das Larvenstadium der Köcherfliege.
Sicherlich jedoch gibt es noch andere Beispiele.

In gewissem Sinn kann man auch Tarn- oder Signalmuster auf der Haut, dem Fell, den Federn oder Schmetterlingsflügeln als Kleidung bezeichnen — immerhin erfüllt das auch eine Funktion der Umwelt gegenüber, bzw. auch umgekehrt: Menschenkleidung ist nicht nur Schutz, sondern auch Signal, Aussage, Selbstdefinition, usw. und stimmt insofern funktional entfernt mit entsprechenden Mustern bei Tieren überein.

Aber im Gegenssatz zu solchen Tieren sind Menschen nicht immer bekleidet. Die Kleidung erfüllt eine ähnliche (aber erweiterte Funktion), aber sie ist nicht absolut überlebensnotwendig.
Menschen können mit mehreren dicken oder dünnen Schichten bekleidet sein, die im äußersten Fall nur die Augen freilassen, oder nur sehr wenig bedeckt, im gegenteiligen äußersten mir persönlich bekannten Fall nur ein wenige Zentimeter großes Dreiecktuch vorn am Becken — auch je nach geographischer Region (Temperatur / Umwelt und Kultur) (siehe weiter unten Die Yanomami). Nacktheit ist fast jedem vertraut, zumindest bei sich selbst (abhängig von der Kultur; ich denke da beispielsweise an Zeiten und Gesellschaftsschichten in Europa, als Mann und Frau sich praktisch nie nackt gesehen haben, auch nicht beim Sex).

Ich habe mich schon lange gefragt, wieso man sich eigentlich schämt, ob die Scham (allgemein, aber auch speziell bei Nacktheit) nur kulturelle, oder aber tiefer liegende, tierische Wurzeln hat, und welches diese ggf. sind. Überzeugende und vor allem klare, schlüssige Information dazu habe ich bisher nicht gefunden (was natürlich nicht heißt, daß es sie nicht gibt).

Blöße
Die Ausdrücke "sich eine Blöße geben" und vor allem "bloßstellen", in übertragenem Sinn verwendet, verweisen auf körperliche Nacktheit, um bestimmte Gefühle zu beschreiben, die gleich oder ähnlich bei ungewollter körperlicher Entblößung vor anderen Menschen auftreten. Um sich das deutlich zu machen, kann man sich bildlich vorstellen, daß jemandem vor Publikum die Kleider heruntergerissen werden — eine Bloßstellung. Ähnliche oder gleiche Empfindungen haben alle drei beteiligten Parteien auch bei einer beispielsweise verbalen Bloßstellung (Der Aggressor: Triumphgefühl und Genugtuung über die Erniedrigung des Entblößten; der Entblößte: Wehrlosigkeit, Scham und Erniedrigung; der Beobachter: je nach Identifikation mit Aggressor oder Entblößtem oder beides, in jedem Fall aber Teilnahme durch Verständnis dessen, was in dem Entblößten vorgeht).

Der Ausdruck "Bloßstellung" (oder "bloßstellen") ist auch der Schlüssel zu meinem Verständnis vom Urprung der Scham (bei Nacktheit, aber auch auch in Situationen wie ertappt werden, versagen. Scham tritt immer genau dann auf, wenn eigene Schwächen jeglicher Art sich anderen offenbaren, vor denen man diese gerne verborgen oder maskiert hätte. Es ist das gleiche wie der Verlust der vor Blicken (und in manchen Fällen auch physikalisch) schützenden Kleider. Scham tritt nicht auf, wenn die Personen, vor denen man bloßgestellt werden soll (das "Publikum"), einem nahestehen, so daß sie die eigenen Schwächen bereits kennen. Man schämt sich nur, wenn die Offenbarung der Schwäche(n) die eigene Position / Sicherheit mindert. Eine Bloßstellung ist nur dann erniedrigend, wenn man dadurch psychologisch geschwächt wird.

Ursprünglich — d.h. evolutionsgeschichtlich gesehen — handelte es sich wahrscheinlich um reale, existentielle, körperliche Schwächung / Gefährdung. Das kann man nachvollziehen, wenn man sich vorstellt, nackt einer Gefahr ausgesetzt zu sein: Kleidung schützt vor Abschürfungen, Dornen, Brennesseln, etc. aber auch einem Angreifer gegenüber ist man bekleidet weniger verletzlich.

Der Ursprung und Funktion des Schamgefühls
Der Ursprung der Scham liegt meines Erachtens begründet in der biologischen und sozialen Notwendigkeit, sich durch das Verbergen von physischen und psychologischen Schwächen zu schützen. Der plötzliche Verlust des Schutzes (des Panzers, der Maske, der Verkleidung, der Fassade, der Verschleierung) kann Schamgefühle auslösen — man steht ungeschützt da, so wie man wirklich ist.

Der biologische Sinn und Ursprung des Schamgefühls scheint in erster Linie sozialer Art zu sein, und zwar in Zusammenhang mit dem Rang in einer Gruppe, und mit ethischen Regulatorien. Die Funktion der Scham für das Individuum kann eigentlich nur der Drang sein, Scham zu vermeiden, d.h. sich zu schützen. Die Existenz des Schamgefühls führt dazu, sich in gewissen Situationen ethischem Sinne "richtig" zu verhalten, sich den Normen der Gruppe anzupassen, eben weil man nicht beschämt werden will. Die Beschämung anderer Gruppenmitglieder, die sich Fehlverhalten gezeigt haben kann als Mittel zur Festigung des eigenen Ranges dienen, zur Bestrafung und zurechtweisung. Das funktioniert nur, wenn der oder die Betreffende auch wirklich Scham empfindet, bzw. wenn die übrigen Gruppenmitglieder den Eindruck haben, er/sie müsse Scham empfinden. Das Schamgefühl spielt also eine wichtige integrative Rolle.

Abu Ghureib (, Inquisition, u.a.)
Die Vorgänge im irakischen Gefängnis Abu Ghureib vor einigen Jahren, bei denen einige amerikanische Wärter irakische Gefangene mißhandelt, gedemütigt und wahrscheinlich auch geschlagen und gefoltert haben, sind durch Fotos bekannt geworden. Hauptmethode der Erniedrigung war, die Häftlinge splitternackt ausharren zu lassen oder nackt demütigende Haltungen einzunehmen.
Nackte Menschen fühlen sich bekleideten Bedrohern gegenüber besonders wehrlos.
Die "nackte Verhörmethode" ist seit Jahrhunderten üblich   z.B. Inquisition, in faschistischen Staaten, in kommunistischen Staaten, in Militärdiktaturen.

Die Yanomami
Ich habe mal einige gute Fotos der Yanomami-Indianer im amazonischen Urwald von ca. 1980 oder 1981 gesehen, kurz nach deren "Entdeckung" (1970er Jahre). Sie zeigen deren Kleidung, die nach europäischen Begriffen gar keine ist: Die Männer trugen eine Schnur um den Bauch, unter die der Penis, nach oben ragend, eingeklemmt war. Die Vorhaut war über die Eichel nach vorn gezogen und mit einer Schlinge der Schnur festgehalten. Der Penis "hing" an der Vorhaut. Die Frauen trugen eine Schur ums Becken, an der eine zweite Schnur zwischen den Beinen (in der Spalte des Hinterns und der Schamspalte) durchgehend befestigt war, wobei vorn bei der Verbindungsstelle der horizontal und der vertikal verlaufenden Schnur ein kleines mandelförmiges Metallplättchen (sah aus wie Messing) befestigt war, dessen eine Spitze am oberen Ende der Schamspalte über der Klitoris endete und ein wenig in die Spalte hineinragte.



Der praktische Sinn der Schnur beim Mann ist einleuchtend: wenn der (unerigierte) Penis nach oben zeigend unter der Schnur eingeklemmt (bzw. festgebunden) ist, pendelt er beim Laufen (ich meine Rennen, nicht Gehen) nicht ständig auf und ab (Wenn Männer nackt rennen, schlägt der Penis bei jedem zweiten Schritt an den Bauch, was störend wirkt). Da jedoch die Frauen der Yanomami ähnlich Schnüre trugen, bei denen keine praktische Funktion ersichtlich ist (man könnte höchstens an Stimulation denken, aber durch das ständige Tragen ist das wahrscheinlich nicht der Fall. Außerdem erscheinen die Frauen auf anderen Fotos mit einer einfachen Schnur um den Leib, also ohne die Schnur durch die Spalte), wird deutlich, daß mehr als praktische Funktion dahintersteckt — es ist eine ritualisierte Bekleidung.

Ich habe kürzlich beim Ethologen (Verhaltensforscher) Eibl-Eibesfeld eine Bestätigung gefunden, daß es sich bei den von den Yanomami getragenen Schnüren um Kleidung handelt.

"Auch die Frauen gingen für unsere Begriffe splitternackt. Sie trugen nichts außer einer dünnen, fein gearbeiteten Schnur um den Leib. Ihre Scham war vollkommen unbedeckt. Eine trug zusätzlich zwei dünne Schnüre kreuzweise über Schulter und Brust.

Die Frauen wähnten sich aber mit ihrer einfachen Lendenschnur durchaus züchtig bekleidet, das merkte ich, als ich bald darauf eine solche Lendenschnur haben wollte. Zuerst verstanden sie mich nicht recht, dann gab es ringsum ein Gekicher und Gelächter, und die befragte Schöne verbarg lachend ihr Untergesicht hinter einer Hand, neigte den Kopf zur Seite, stieß dann ihre Nachbarin an, kurz, sie war höchst geniert. So lernte ich, dass die Frauen und Mädchen sich ohne diese Schnur unanständig nackt fühlten, was nicht hinderte, dass einige sie dann doch gegen weiße Glasperlen eintauschten. Sie zogen sich allerdings sogleich eine andere an, um wieder ordentlich gekleidet zu sein.

In ähnlicher Weise fühlten sich die Männer nackt, wenn sie ihre Penisschnur lösten oder wenn sie von selbst aufging.
Es handelt sich bei diesen Schnüren wohl um Überbleibsel einer Bekleidung, denn nackt kamen die Ahnen der Yanomani ganz sicherlich nicht während der Eiszeit über die Beringstraße. Hier im tropischen Regenwald legten sie die Kleidung als unzweckmäßig ab, bis auf jenes Restchen, das sie brauchten, um sich zu fühlen und vielleicht auch, um die Spannung der Koketterie erleben zu können. In diesem Sinne ist die Bekleidung, rudimentär, wie sie ist, doch funktionell, weil symbolisch."

(Irenäus Eibl-Eibesfeldt: Menschenforschung auf neuen Wegen. Die naturwissenschaftliche Betrachtung kultureller Verhaltensweisen — Wien 1976, p. 99]

Die Yanomami tragen jetzt schon seit Jahrzehnten kurze Hosen oder zumindest Lendenschurze / Röckchen; ich nehme an, daß ab Anfang der 1980er Jahre die Kontakte mit Weißen dazu führten.

Ich finde Eibl-Eibesfeldts Vermutung sehr interessant, daß die Lendenschnüre sozusagen eine Erinnerung an Kleider sind und diese symbolisieren, denn Kleider müssen die Vorfahren dieser Menschen getragen haben, als sie von Norden kamen.



Hans Baldung, Adam und Eva (Adam ist der obere)



[Quelle unbekannt]: Ursprungsbedeutung: das zu Bedeckende, von dem Altdeutschen „Scama“ bzw. Angelsächsischen „Scamu“ und geht zurück auf die indogermanische Wurzel „Kamkem“: „zudecken, verschleiern, verbergen.“ Durch das vorgestellte „s“ (skam) wird aus dem „zudecken“ das „Sich bedecken“.

 

COMMENTS 

1 - posted by Emanuel Keller | 2012.01.12 | 14:05

Also handelt es sich bei der Köcherfliegenlarven nicht um Kleidung. Der Mensch allein schmückt sich mit fremden Federn. Für mich ist der Aspekt des Fellverlustes und der Beginn dafür Kleidung zu tragen, mit einer einhergehenden Individualisierung also weg von der "Felluniformität" , der schleichende Anfang eines zweckmäßgen Fellersatzes der nun letztendlich in Funktion und Körperschmuck fulminiert.

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03.04.2009/16:01 MEZ  |  Körper und -Teile
Transplantation von Körperöffnungen
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Dieser Blogeintrag wurde durch die mißverstandene Überschrift eines Artikels inspiriert. Als ich den Artikel dann las, stellte sich das Mißverständnis heraus, aber die Idee fand ich grotesk:
Vagina-Transplantation. Ich dachte sofort auch an "Verpflanzung des Rektums" oder des Nabels.

"Natural orifice extraction" hatte ich als "Extraktion natürlicher Körperöffnungen" verstanden. Es handelt sich dabei aber wohl um eine Operationstechnik, bei der durch natürliche Körperöffnungen hindurch operiert wird, um Operationsnarben am Torso zu vermeiden.

 

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29.01.2009/11:45 MEZ  |  Geschlechtliches
Sex militärisch gedeutet
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Die (ursprünglich) militärischen Begriffe Taktik und Strategie (bzw. die entsprechenden Adjektive taktisch und strategisch) kann man auch anhand von Geschlechtsverkehr erklären:

Das taktische Ziel von Sex ist die Lust und der Orgasmus, also die angenehmen Empfindungen, die der Geschlechtsverkehr auslöst.
Das strategische Ziel ist die erfolgreiche Befruchtung, bzw. die Zeugung eines Kindes.

Es entsprechen dabei die taktischen Interessen den Interessen der Individuuen (Lust), und die strategischen Interessen den Interessen der Art (Fortpflanzung).
Die Wirkungen und Verheißungen der taktischen Etappe sind so stark, daß das taktische Ziel ohne Rücksicht auf Verluste und mitunter gegen besseres Wissen verfolgt und erreicht wird. Es ist Blendwerk des Strategen (der Natur) um die Leidenschaftlichen im Dienste der Strategie zu opfern.
Diese haben inzwischen allerdings gelernt, die strategischen Auswirkungen des Geschlechstverkehrs auf verschiedene Weisen zumindest teilweise zu neutralisieren und dennoch in den Genuß der taktischen Effekte zu gelangen. Bei den besorgniserregenden Weltbevölkerungszahlen ist das allerdings auch als strategische Maßnahme im Interesse der Art zu werten.

 

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20.08.2008/15:50 MEZ [updated]
19.08.2008/15:32 MEZ  |  Bewaffnete
Waffen
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Eine Waffe ist ein Werkzeug zur Tötung oder Verletzung von Tieren und Menschen.

Manche Tiere verfügen "von Haus aus" über die Mittel, Artgenossen oder Beute zu töten; die Vielfalt an körpereigenen Waffen ist erstaunlich. Daß Tiere Artgenossen töten ist jedoch eher selten (Skorpione beispielsweise tun das angeblich). Diejenigen, die gut dazu in der Lage wären, haben in der Regel instinktive Hemmungen, die das verhindern. Beispielsweise wird ein Wolf im blutigen Kampf gegen einen anderen Wolf niemals den letzten Schritt der Tötung ausführen, da der Unterlegene in Demutshaltung verharrt, und da diese Demutshaltungen die entsprechenden Hemmungen im Sieger auslöst.

Bei den Menschen (und unseren lieben Verwandten, den Schimpansen) ist das ein wenig anders. Schimpansen töten gelegentlich (selten) andere Primaten, und dann in der Regel Kinder (und fressen sie dann auf). Sie beißen sie nicht etwa tot oder erwürgen sie, sondern sie reißen ihnen beispielsweise einen Arm ab, usw. Wild lebende Schimpansen töten manchmal auch Menschenkinder (sind ja auch nur Primaten). Das betrifft aber nie Individuen der eigenen Gruppe.

Menschen haben auch Hemmungen, Artgenossen zu töten, insbesondere wenn diese eine Demutshaltung einnehmen. Aber diese Hemmungen können überschritten werden. Je nach Umständen, Erfahrungen und Individuum (etwa in einem Bürgerkrieg, oder in Notwehr) können diese Hemmungen aber abnehmen und der momentane Tötungswunsch stärker sein als gewöhnlich.


Die Fähigkeiten von Menschen, ohne Hilfsmittel andere Menschen zu töten sind sehr eingeschränkt, sofern sie über keine diesbezügliche "Schulung" verfügen (wie bespielsweise Kampfkünste). Für ungeübte Menschen ist es fast unmöglich, einen anderen totzubeißen, totzukratzen, totzuzwicken, mit bloßer Hand totzuschlagen, o.a. Würgen ist eigentlich die einzige praktikable Art für Ungeübte, jemanden ohne Hilfsmittel totzukriegen. Aber selbst das ist schwieriger als man glaubt — ich habe es aber noch nicht ausprobiert.
Es gibt natürlich Unglücksfälle, in denen jemand unbeabsichtigt durch einen anderen Menschen getötet wird, beispielsweise durch einen Sturz auf den Hinterkopf nach einem Stoß. Aber in der Regel ist es für ungeübte Menschen sehr schwer, einen anderen Menschen (der sich natürlich mit allen Kräften wehren wird) ohne Hilfsmittel zu töten. Das gilt natürlich auch für große Tiere: Menschen können große Tiere ohne Waffen kaum direkt töten (am ehesten noch durch List). Man stelle sich vor, ein Pferd mit bloßen Händen zu töten — das ist nahezu unmöglich.

Daher haben die Menschen Waffen erfunden.

Waffen sind Werkzeuge, die zum Verletzen oder Töten von großen Tieren und Menschen dienen. Ich rede hier nur von Waffen zur Anwendung durch ein Individuum gegen ein anderes, und nicht von Kriegsmaschinen oder Massenvernichtungswaffen.

Es gibt, grob unterteilt, drei Arten von Tötungswerkzeugen:
1. Schlagwaffen (die archaischste Art - ein Stein oder Stock genügt)
2. Waffen, die das Opfer durchlöchern (Stich-, Schnitt- und Schußwaffen)
3. Würgewaffen (sehr selten, z.B. Garotte)

- Gift ist nicht als Waffe anzusehen; es sei denn, es wird in Zusammenhang mit einer Penetrationswaffe (2) angewendet.
- Wurfwaffen sind Sonderformen entweder von Schlagwaffen (z.B. Wurfkeule) oder von Penetrationswaffen (z.B. Wurfspeer).
- Explodierende Munition (z.B. Handgranaten, Gewehrgranaten) sind Sonderformen von Penetrationswaffen mit verstärkter Wirkung.


Anders kann man die Waffen auch unterteilen:
1. Nahkampfwaffen (Hieb-, Stich-, Schnitt- oder Würgewaffen)
2. Fernwaffen (archaische und moderne Wurf- und Schußwaffen, und andere moderne Waffen, die Zerstörungskraft projizieren)
3. Hinterhaltswaffen (Minen, explodierende Selbstmordattentäter, Bomben usw. — allerdings kaum Individualwaffen. Selbst gezielt ferngezündete Bomben mit Richtwirkung töten undifferenziert. Antipersonen-Minen töten zufällig.)


Nichttödliche Waffen
Alle oben erwähnten Waffenformen führen in der Anwendung nicht zwangsläufig zum Tod des Angegriffenen, sondern meistens nur zu mehr oder weniger schweren Verletzungen. Das liegt jedoch eher am Zufall, an der Handhabung und den jeweiligen Gegebenheiten. Es handelt sich dennoch um Tötungswaffen. Wer sie benutzt, dem ist bewußt (oder es sollte es sein), daß die Wirkung potentiell tödlich ist.

Es gibt archaische Hilfsmittel, deren Zweck die Überwindung (Fangen) eines Gegners oder Tieres mit nichttödlichen Mitteln ist, und die unter Umständen als Waffen gehandhabt werden können, wie z.B. Bola, Lasso, Wurfnetz. In der Regel werden diese jedoch nicht als Waffen, sondern eher als Fangwerkzeuge angesehen.

Nichttödliche Waffen (oder Waffen mit nichttödlicher Munition) sind Waffen, die dazu entwickelt wurden, Menschen oder Tiere vorübergehend kampf- oder bewegungsunfähig zu machen, ohne ihnen dauerhaft Schaden zuzufügen.

Moderne Beispiele sind Taser, Feuerwaffen die Gummimunition verschießen, richtbare Lärmabstrahler, Wasserwerfer, Mikrowellenstrahler, Waffen, die den Feind verkleben, usw.

Nichttödliche Waffen gewinnen zunehmend an Bedeutung; möglicherweise sind menschliche Gesellschaften (oder die globale menschliche Gesellschaft, da ja kaum noch isolierte Entwicklungen stattfinden) allmählich weniger bereit, die grauenhaften Folgen von Kämpfen auf menschliche Leiber schicksalsergeben hinzunehmen. Aber das könnte auch ein Trugschluss sein.


Jagdbumerangs (die weiter fliegen als gewöhnliche Keulen, aber nicht zurückkehren). Bumerangs wurden übrigens nicht nur in Australien, sondern in vorgeschichtlicher Zeit auch in Europa benutzt. Aus Wikipedia: "Der älteste bekannte Bumerang wurde 1985 in der Oblazowa-Höhle in den Polnischen Karpaten entdeckt und konnte mit der Radiocarbonmethode auf ein Alter von etwa 20.000 Jahren bestimmt werden."

 

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13.08.2008/17:49 MEZ  |  Körper und -Teile
Zerstückelte Märtyrer
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Märtyrerfleisch, Finger und Knochensplitter —
es ist grotesk, was der katholische Märtyrer- / Heiligenkult hervorgebracht hat. Die reine Leichenfledderei.

Die Anbetung der Heiligen, die Pilgerei zu Reliquien, das ist im Grunde genommen eine abgeschwächte Fortsetzung der Vielgötterei.

Anscheinend haben die Menschen ein Bedürfnis nach Konkretheit: nach einem realen Objekt, nach einer Person (wenn auch längst verblichen), oder zumindest nach einem Bild, das sie anbeten können, dem sie sich in Demut darbieten. Der Gott, das abstrakte, unfassbare, körperlose, allgegenwärtige und allmächtige "Wesen" dem man Untertan ist - ist eben zu abstrakt, unvorstellbar, unfassbar.

 

COMMENTS 

1 - posted by grünwald | 2008.11.17 | 19:55

Dieser Beitrag verrät - wie viele, viele andere ebenso - das mangelnde Wissen des sich so klug dünkenden Verfassers: Nur als Beispiel hierfür: Niemand im Christentum betet Heilige oder die Heiligen an. Heilige sind vielmehr Menschen, denen es im irdischen Leben gelungen ist, nach dem Tod so in die Nähe Gottes zu gelangen, dass sie von den Gläubigen als Fürsprecher vor Gott "angerufen" (Nicht angebetet!!!) werden. Alle Gläubigen streben letztlich an, in diesem Sinne "Heilige" zu werden.

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13.04.2008/18:10 MEZ  |  Diverses zum Thema
Rechtliche Vertreter von Föten
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In Irland, in dem ein sehr strenges, katholisches Abtreibungsrecht gilt, werden bei Prozessen um Abtreibungen unter Umständen Rechtsvertreter der ungeborenen Föten ("Fötusse") bestellt. Also ein Fötus erhält vor Gericht einen Anwalt, der "seine Interessen" vertritt. Wobei "seine Interessen" das Recht, zu leben sind. Und das gerät in manchen Fällen mit dem freien Willen und Rechten der (ggf. zukünftigen) Mutter in Konflikt.

Das kann zu solchen absurden Situationen führen: Die schwangere Frau muß sich einen Anwalt nehmen, und gegen den - möglicherweise noch mit Kiemen im Fischstadium befindlichen - Fötus in ihrem eigenen Bauch und dessen Anwalt zu prozessieren. "Sie hören dann von meinem Anwalt."

Ich will hier gar nicht für oder gegen Abtreibung plädieren. In diesem Zusammenhang interessiert mich mehr die Diskussion darüber, inwiefern (und ab wann) Föten als Menschen anzusehen sind.
Selbstverständlich besteht für jede Lebensform "das Recht zu leben"; es ist sozusagen im Begriff des Lebens schon enthalten. Dennoch ist unbestreitbar, daß auch das "Recht zu töten" in der Natur des tierischen Lebens enthalten ist (wobei man nicht nur an Raubtiere jeglicher Art denken muß, sondern auch an Pflanzenfresser); und natürlich das Risiko, zu sterben. Manche Lebewesen "schaffen" es aus diversen Gründen nicht (Geschlechtsreife zu erreichen und sich ihrerseits fortzupflanzen).

Wenn Menschen töten, so bestehen ethische Abstufungen zwischen "belanglos" (z.B. eine Ameise zertreten) und "gravierend" (z.B. ein Pferd töten), bzw. zwischen "berechtigt" (z.B. eine Stechmücke töten, ein Schwein zum Zwecke des Verzehrs zu schlachten oder ein Tier wegen Krankheit zu töten) und "Mord" (einen anderen Menschen vorsätzlich und ungezwungenermaßen zu töten).

Als problematischer Grenzfall gilt, wenn ein Mensch einen anderen Menschen in Notwehr tötet. Das wird als äußerst gravierender Vorfall angesehen, der jedoch berechtigt ist (um das eigene Leben zu schützen).

Bei Abtreibungen spielt folgender Aspekt auch eine Rolle: das ungeborene Kind, oder der Fötus, oder der Embryo sind noch nicht sichtbar "auf der Welt". Man weiß, daß sie existieren und leben, aber sie sind noch in gewissem Maße virtuell, unwirklich. Man hat noch kein lebendiges Wesen "vor Augen". Die Hemmungen, sie zu "entfernen", sie "wegzumachen" bevor sie wirklich und "greifbar" werden, sind deutlich geringer als bei einem bereits Geborenen.

Wikipedia: Phylogenese

Wikipedia: Ontogenese

Abbildung: Embryonenvergleich verschiedener Tierarten, aus Mayr - What Evolution Is.

Die Abbildung zeigt von links nach rechts Embryonen von Fisch - Lurch - Schildkröte - Huhn - Schwein - Kuh - Hase - Mensch, und von oben nach unten drei Entwicklungsstadien. Es wird deutlich, daß in einer frühen Entwicklungsphase (obere Reihe) kaum Unterschiede bestehen, und daß die speziellen Charakteristiken der jeweiligen Art sich in späteren Entwicklungsstadien zunehmend deutlich abzeichnen.

Mayr benutzt die embryonale Individualentwicklung (Ontogenese) als schwerwiegendes Argument gegen Kreationismus: warum sollten Embryos von Säugetieren (und Menschen) in einer frühen Entwicklungsphase Kiemen vorweisen, wenn es sich nicht um Evolution handelt?

 

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03.03.2008/19:06 MEZ  |  Menschengruppen
Loyalität und Gerechtigkeit / die richtige Entscheidung
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Eine Person hat mir berichtet, daß sie oder er eine "unrechte" Tat verübt habe. Ich werde als Zeuge vernommen. Soll ich die Wahrheit sagen, oder meinen Freund schützen?


Die "richtige Entscheidung" [dazu weiter unten mehr] hängt wohl von folgenden Faktoren ab:

A: Wie gravierend die "unrechte" Tat war. Zum Beispiel: eine Unwahrheit; ein kleiner Diebstahl; jemandem eine Ohrfeige versetzt; ein kleines Tier getötet; ein großes Tier getötet; jemanden körperlich mißhandelt; jemanden in große Gefahr gebracht; jemanden gefoltert; jemanden getötet; mehrere Menschen getötet; viele Menschen getötet.

B: Wie rechtmäßig das "Tribunal", beziehungsweise die untersuchende und gegebenenfalls verurteilende Instanz ist.

C: Ob ich Teil der Gemeinschaft bin, die die untersuchende und gegebenenfalls verurteilende Instanz eingesetzt oder autorisiert hat, oder nicht.

D: In welcher persönlichen Beziehung ich zu der Person stehe, die die Tat verübt hat. Handelt es sich um einen völlig Fremden, um einen entfernten Bekannten, einen Freund, einen Verwandten, einen sehr guten Freund, die Mutter, das eigene Kind?

E: Welche Reaktion der verurteilenden Instanz (oder der Gemeinschaft), beziehungsweise welche Bestrafung zu erwarten ist. Ist die zu erwartende Reaktion einigermaßen im Einklang mit meinem diesbezüglichen Rechtsempfinden?

F: Wie die Folgen für die betreffende Person voraussichtlich sein werden. Werden sie leicht zu ertragen sein, werden die Folgen schwer sein, wird die Strafe fatal sein?

G: Was werden die Folgen oder Gefahren für mich sein, falls ich die betreffende Person schütze und gegebenenfalls falsch aussage?

H: Was dabei für mich herausspringt (was für Vor- und Nachteile mir erwachsen), je nachdem, ob ich die betreffende Person schütze oder preisgebe. Zu berücksichtigen sind
1. wie ich mich hinterher auf lange Sicht fühlen werde (Identität, Charakter);
2. wie meine weitere Beziehung zur betreffenden Person aussehen wird (Feindschaft, Freundschaft, Enttäuschung, Dankbarkeit, Gleichgültigkeit, etc.);
3. wie meine Antwort meine Position in der Gemeinschaft beeinflussen wird, falls ich Teil dieser Gemeinschaft bin.

Und wahrscheinlich noch weitere Aspekte, je nach Fall und Situation.


Was aber bedeutet "die richtige Entscheidung"?
Die meinem Rechtsempfinden folgt? Die dem in diesem Kontext hier und jetzt geltenden Gesetz folgt? Die mir die meisten Vorteile bringt? Die einen optimalen Kompromiß zwischen den verschiedenen Aspekten sucht?
Es ist unmöglich, anhand so eines hypothetischen Falles, der zudem noch allgemein und unspezifisch dargelegt wird, eine allgemeingültige Antwort über die "richtige Entscheidung" zu treffen. Je nach den oben aufgezählten Aspekten wird es in unterschiedlichen Einzelfällen sehr unterschiedliche Antworten geben.
Allgemein kann man jedoch sagen — und das ist sehr wichtig; sehr wichtig für jeden Menschen, das für sich zu verstehen — daß die richtige Entscheidung eine ist, mit der dieser Mensch weiterhin mit Selbstachtung leben kann. Der Verlust der Selbstachtung und somit eine selbstzerstörerische Wirkung auf die eigene Person und das eigene Leben kann die Folge einer großen falschen Entscheidung, oder die Folge vieler kleiner falscher Entscheidungen sein. In diesem Zusammenhang betrachtet, ist die jeweilige Entscheidung gleichzeitig Ausdruck des Charakters wie auch charakterbildend. Die je nach Fall und Zusammenhang richtige Entscheidung zu treffen trägt zu einem guten, starken Charakter und der Qualität des zukünftigen eigenen Lebens bei. Die richtige Entscheidung in so einem Fall ist somit ein Baustein des eigenen Selbst. Und interessanterweise ist die richtige Entscheidung nebenbei auch ein Baustein für eine "gute" Gemeinschaft.

 

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27.02.2008/05:19 MEZ [updated]
19.02.2008/19:01 MEZ  |  Körper und -Teile
Was lieben Sie an Ihrer Frau?
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Oder an Ihrer Freundin, oder Geliebten. Das Ganze kann man auch umdrehen und auf Männer beziehen, also "Was lieben Sie an Ihrem Mann?".

Natürloch das Ganze, die Einheit aller Eigenschaften (mit Ausnahmen natürlich) und Attribute. Jaja. Die politisch ganz korrekten sagen z.B. "ihre Intelligenz". Wollen mal sehen:

Um dem bessser auf den Grund zu gehen, schlage ich ein Identitäts-Gedankenexperiment vor. Angenommen, medizinisch sei folgendes möglich, so werde Ihrer reizenden, attraktiven Gattin das lebende Gehirn entnommen und einer ganz und gar unattraktiven, aufgeschwemmten und unappetitlichen Frau eingepflanzt — und vice-versa, d.h. der wunderbare Körper Ihrer Gattin erhält das Hirn der Schlabbertante. In diesem Experiment sehen wir auch vom psychischen Schock und anderen Problemen ab.
Was lieben Sie nun: die Frau, die wie Ihre Frau aussieht aber jetzt ein völlig anderer Mensch ist, oder die dicke Fremde, die sich in Ihren Gedanken und Gefühlen jedoch als Ihre Frau äußert? Es hat eine vollständige Trennung von Körper und Geist/Seele stattgefunden — und beide leben noch. Der Körper hat einen fremden Geist erhalten, der Geist einen fremden Körper. Mit welchen von beiden können sie sich besser arrangieren, mit welcher wären Sie gern weiterhin verheiratet (befreundet, verliebt, etc.)?


Zum Abschluß pflanzen wir die Gehirne wieder zurück, damit alle glücklich weiterleben können.

 

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1 - posted by lou | 2008.02.20 | 11:46

literarisch bereits meisterhaft bearbeitet in "die vertauschten köpfe" von thomas mann. eine indische geschichte.

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27.06.2007/02:53 MEZ  |  Krieg, Kampf
Sich schlagen / Kampf mit körpereigenen Mitteln
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[Ich spreche hier jeweils prototypisch immer nur von zwei Beteiligten. Außerdem berücksichtige ich hier lediglich Angriffe und Verteidigung ohne Hilfsmittel (wie z.B. Stöcke) und Waffen.]

Körperliche Aggression kennt verschiedene Mittel um dem Gegner Schmerz zuzufügen: schlagen auf vielfältigste Weise (häufigste Form), würgen, drücken, Arme verdrehen, niederwerfen, zwicken, beißen, kratzen, u.a.
Das vordergründige Ziel ist meistens, körperlichen Schmerz zuzufügen und stellt ein Mittel zum (oft unbewußten) Erreichen des Endziels dar: die Unterwerfung des Anderen.

Körperliche Aggression erscheint in verschiedenen Formen und Graden:

"Alltags"form:
Jemandem einen Stoß oder Schlag versetzen: Ohrfeige, Stoß, Faustschlag. Ist zwar in unserer Gesellschaft glücklicherweise nicht (mehr) alltäglich und üblich, fällt aber dennoch unter die Kategorie "Alltag" und ist kein Kampf. Es gibt unterschiedlich aggressive und unterschiedlich schmerzhafte Ausprägungen, von leichtem (möglicherweise sogar freundschaftlichen) Knuff bis hin zum Faustschlag, der schlimme körperliche Verletzungen und in Extremfällen sogar ungewollt den Tod zur Folge haben kann. Geschieht meistens "im Affekt" (d.h. unter emotionaler Erregung und mit einem hohen Grad von Spontaneität). Nach dem körperlichen Angriff, oft eine aggressive Entladung, gewinnen die sozialen Hemmungen, Schmerz zuzufügen, bzw. die Selbstkontrolle, wieder überhand.

Prügel:
Wenn eine Person eine andere, unterlegene Person mehrfach schlägt oder ihr auf andere Weise Schmerz zufügt. Es handelt sich um enthemmte Aggression einer unterlegenen oder gar hilflosen Person gegenüber. Es handelt sich um nur schwach gehemmte oder ungehemmte Aggression einer in dem Moment unterlegenen Person gegenüber. Die Unterlegenheit drückt sich nur in der Auslebung der Aggressivität aus und muß nicht absolut sein. Beispielsweise wenn ein enthemmter Mensch seine Aggressivität einem körperlich überlegenen, jedoch nicht aggressiven Menschen freien Lauf läßt (aggressiver Zwerg schlägt friedlichen Riesen).

Schlägerei:
Wenn nach einer verbalen und/oder körpersprachlichen Eskalation eine Person eine andere angreift und die angegriffene Person sich nicht nur verteidigt, sondern auch zum Gegenagriff übergeht. Eine Schlägerei ist dies zu nennen, wenn es sich um zwei im Kampf weitgehend ungeübte oder untrainierte Menschen handelt, d.h. wenn es sich um eine unroutinierte Auseinandersetung handelt, die zwar ernst ist, jedoch nicht mit dem Ziel, den Gegner schwer zu verletzen. Ziel einer Prügelei ist meistens, die eigene Überlegenheit (in animalischem Sinne) zu demonstrieren, indem der Gegner durch Niederlage gedemütigt wird - eine primitive, sehr archaische Form.

Kampf:
Wenn es sich um eine sehr ernste körperliche "Auseinandersetzung" unter vollem Einsatz aller Kräfte und Fähigkeiten handelt (beispielsweise wenn der/die Angegriffene sich berechtigterweise in Gefahr wähnt), oder wenn beide Gegner kampferfahren sind und die eingesetzten Mittel somit erlernt, erprobt und trainiert sind. Voraussetzung dafür, von Kampf zu sprechen ist außerdem, daß die Fähigkeiten der beiden Gegner anzugreifen und sich zu verteidigen annähernd gleich sind, oder daß der/die Unterlegene zumindest eine Zeitlang paroli bieten kann.

--

Außer beim einvernehmlichen Kampf gibt es immer einen Aggressor und einen Angegriffenen.

Ziel des Angreifers ist immer der Sieg, die Demonstration der eigenen Überlegenheit, bzw. die Erniedrigung des Gegners.

Ziel des Angegriffenen (sofern er willens und in der Lage ist sich zu verteidigen, und dies auch tut) ist erstens vordergründig die Vermeidung von Schmerz, und zweitens die eigene Behauptung und die Verhinderung einer Demütigung. In manchen Fällen kann das Ziel des Angegriffenen sich auch umkehrehren und sich mit dem ziel des Angreifers decken, nämlich wenn der Angegriffene sich körperlich (bzw. was die Fähigkeiten zum Kampf betrifft) überlegen fühlt und nun seinerseits den Angreifer demütigen will.

Aggressive Handlungen (auch nichtkörperliche) oder Kämpfe haben immer eine gewisse hierarchische Bedeutung (jenseits konkreter Ziele, sollten welche existieren). Jenseits eventueller gesellschgaftlicher Ächtung ist es für die Betroffenen momentan dennoch immer so, daß der Unterlegene sich gedemütigt, herabgesetzt, und der Überlegene sich dominant fühlt (was aber u.U. durch Schuldgefühle überlagert sein kann).
Das ist ein animalisches Relikt in uns, das sehr tiefe Wurzeln hat. Es kann kulturell abgeschwächt oder ritualisiert sein, tritt gefühlsmäßig jedoch unwillkürlich auf.

Praktisch gesehen, ist das Ziel des Aggressors, dem Gegner die eigene (körperliche) Überlegenheit zu demonstrieren und dadurch einen höheren Rang einzunehmen. Nach einer Niederlage des Gegners wäre dessen Bereitschaft erhöht, sich zumindest für den Augenblick dem Willen des Siegers zu unterwerfen. So kann beispielsweise körperliche Aggression dazu eingesetzt werden, einen anderen Menschen zu etwas zu zwingen, wozu er sonst nicht bereit wäre. [Es gibt den Ausdruck: "jemanden unter Androhung von Gewalt zu etwas zwingen" - hier genügt schon die Androhung der körperlichen Aggression].


Angriffe mit dem Ziel der Demütigung oder Unterwerfung
Körperliche Angriffe ohne Waffen oder Hilfsmittel sind in der Regel weitgehend ungefährlich und verfolgen keine schwerwiegenden Verletzungen oder den Tod des Gegners. Falls einer der beiden Kontrahenten (egal ob es sich um einseitige Aggression oder um eine Prügelei handelt) eindeutig unterlegen ist und sobald er offensichtlich "besiegt" ist, hört der Angriff gewöhnlich auf. In dem Falle, in dem der Unterlegene zäh, bzw. stolz ist, kann die Unterwerfungsphase später auftreten, und dann können die Verletzungen schwerer ausfallen, z.B. Kopfverletzungen. Trotzdem handelt es sich meistens nicht um gefährliche Verletzungen.

Außer in seltenen Fällen verfolgen Angriffe nicht die Zerstörung des Gegners, sondern lediglich dessen Demütigung. Ist das erreicht, läßt der Angreifer gewöhnlich ab.
Es gibt aber natürlich auch Fälle, in denen der Angreifer das bereits wehrlose Opfer seines Angriffs völlig enthemmt weiter traktiert, so daß es zu gefährlichen Verletzungen oder zum Tod kommen kann. Gerade die Hilflosigkeit des Opfers kann rauschhaftes Ausleben der eigenen körperlichen Macht auslösen. Dann handelt es sich aber bereits um äußerst schwerwiegende Störungen des Sozialverhaltens.


Angriffe mit dem Ziel, schwer zu verletzen oder zu töten


Kampfsport
Unter "Kampfsport" fällt beispielsweise das sportliche Boxen, oder das Ringen (griechischen Ursprungs). Manchmal werden auch ostasiatische Kampfkunstarten als Kampfsport betrieben, wobei es sich dann aber um abgespeckte und im Repertoire stark eingeschränkte Formen handelt.


Kampfkunst
Von Kampfkunst (und nicht Kampf"sport") spricht man nur im Falle der ostasiatischen Kampfdisziplinen, wie Chuan-Fa (Kung-Fu), Jiu-Jitsu, Karate-Do, Taekwan-Do usw.
Diese Disziplinen (oder Kampfsysteme) existieren in verschiedenen Stilrichtungen und Ausprägungen / Dialekten ("Schulen"). Im Vergleich zu den sportlichen Kampfdisziplinen verfügen sie über ein überwältigend reiches Repertoire an Methoden und Techniken, den Gegner mit körpereigenen Mitteln körperlich zu besiegen oder zu töten. Es handelt sich um die am höchstentwickeltsten waffenlosen Kampfarten oder Kampfdisziplinen. Das Repertoire an Techniken und Kombinationen ist überwältigend umfangreich. Manche Techniken (in einigen dieser Disziplinen) zielen auf die völlige Vernichtung des Gegners (Tod oder schwerste Verletzungen) ab und können dies binnen Sekundenbruchteilen erreichen.
Aus diesem Grund und wegen der Effektivität der meisten Techniken (auch wenn es sich "nur" um die Zufügung von Schmerz handelt) werden diese Kampfkünste extrem kontrolliert ausgeübt. Anders als beim Kampfsport werden alle schmerzhaften (und natürlich die gefährlichen) Techniken nicht vollständig ausgeführt, sondern gestoppt, ehe sie den Gegner verletzen oder ihm Schmerz zufügen. Andernfalls wären Übungskämpfe gar nicht möglich.
Die ethische Komponente (Höflichkeit, Respekt und Schutz des Gegners vor Verletzungen) ist in den Kampfkünsten fester Bestandteil der Praxis.

Kampfkünste werden jenseits ihrer praktischen Anwendbarkeit zur Selbstverteidigung im Idealfall zur Vervollkommnung der Persönlichkeit praktiziert (vollkommene körperliche und geistige Behrrschung der eigenen Kräfte).

--

Von den hier aufgezählten waffenlosen Kampfformen sind die "alltäglichen" — nämlich diejenigen, die nicht als Disziplinen praktiziert werden — weitgehend gesellschaftlich geächtet (in allen intakten Gesellschaften). Die Kampfsportarten und Kampfkünste unterliegen strengen Regeln und kommen im gesellschaftlichen Alltag nicht vor.

 

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07.11.2009/21:43 MEZ [updated]
16.05.2007/19:44 MEZ  |  Geschlechtliches
Sodomie: Sex mit Tieren
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Peter Paul Rubens (1577-1640) - Leda mit dem Schwan

Leda war der griechischen Mythologie zufolge die Gemahlin des spartanischen Königs Tyndareos (und u.a. Mutter der schönen Helena, dem vorgeblichen Anlass für den trojanischen Krieg). Der Gott Zeus soll sich der Leda in Gestalt eines männlichen Schwans "genähert" und sie geschwängert haben.
Diese sodomistische Szene hat im Laufe der Jahrhunderte wohl die erotischen Phantasien der Menschen sehr beschäftigt, denn sie wurde sehr oft von Künstlern in Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen dargestellt. Wahrscheinlich steht Leda mit dem Schwan stellvertretend auch für weitere sodomistische Phantasien, aber diese war durch die antike Mythologie sozusagen legitimiert. Dadurch konnte der Vorwurf der Perversion vermieden werden.

Es gibt auch andere bekannte erotische Szenen mit Tieren, z.B.:

Jean-Honoré Fragonard – Mädchen mit Hund, um 1770-1775.

In Fragonards Bild handelt es sich nicht um Geschlechtsverkehr, wohl aber um sexuelle Stimulation, wenn man sich vorstellt, daß das Hündchen mit dem Schwanz wedelt. Das bleibt sozusagen als Alibi des Malers offen.

Sicherlich werden von Frauen sexuelle Handlungen mit Tieren vollzogen, wenn auch meistens wohl nicht Geschlechtsverkehr. Geschlechtsverkehr mit Tieren wird meiner Einschätzung nach häufiger von Männern praktiziert. Ich bezweifle aber, daß es Statistiken zu diesem Thema gibt; vor allem, weil dies Handlungen sind, die im Verborgenen geschehen und nie zugegeben werden.

Bei "Geschlechtsverkehr mit Tieren" denkt man gewöhnlich an ziegen- oder schafsfickende Männer. "Ziegenficker" ist unter manchen archaisch tierzüchtenden Völkern ein gebräuchliches Schimpfwort, und wird es wohl früher auch in Westeuropa gewesen sein.

Die Gummipuppen von Beate Uhse sind im Grunde genommen nur eine Weiterentwicklung der Ersatz-Sex-Praktiken mit Tieren, wobei immerhin kein lebendiges Wesen mißbraucht wird. Ob man das auch von Seemannsbräuten (Gummimuschis) und Dildos/Vibratoren behaupten kann, würde ich verneinen, da es sich hierbei einfach nur um mechanische, Stimulationsinstrumente für die Geschlechtsorgane handelt.

Was bringt Menschen dazu, Tiere als Sexualpartner zu mißbrauchen? Es muß mehr sein als die "natur-echte" sexuelle Stimulation der Genitalien. Ich glaube, daß die Reaktionsfähigkeit der Tiere (weil sie eben lebendig sind) und eine gewisse Unberechenbarkeit entscheidend sind. Sie reagieren, bewegen sich, sind lebendig — und das macht sie zu "echten" Geschlechtspartnern, anders als ein simples Stimulationswerkzeug.

Zudem spielen wohl unterschiedliche psychologische Faktoren eine Rolle, wie z.B. Ficken als Machtausübung, oder andere Projektionen.
Einem Bericht zufolge hat ein Mann, der dessen überführt wurde, gemeinsam mit einem anderen Mann nachts Stuten auf der Weide vergewaltigt zu haben (sie hatten ihnen ein veterinärmedizinisches Mittel zur Beruhigung verabreicht und ihnen die Füße gebunden, so daß die Stuten dann vermutlich auf der Seite lagen), als Grund angegeben, daß Stuten toll seien, weil sie so groß seien, und er ihnen zeigen wolle, was "groß" heißt. Er mißbrauchte also Stuten, weil er sich dann selbst wie ein "toller Hengst" fühlte.

Warum aber Ziegen und Schafe? Weil sie weithin verfügbar sind/waren, weil sie eine handhabbare Höhe haben, und weil sie hilflos sind, von ihnen keine Gefahr ausgeht. Mit Kühen, Kamelen oder Pferden beispielsweise ist das eine schwierigere und gefährlichere Angelegenheit.
Siehe Mann stirbt nach Sex mit Pferd
und Tod im Sodomie-Bordell - Mann stirbt nach Sex mit Pferd.
In Westeuropa sind heutzutage wahrscheinlich Hunde die meist-sodomisierten Tiere (in welcher Form auch immer: Masturbation, sie lecken lassen, Geschlechtsverkehr, u.a.), ganz einfach, weil viele Leute Hunde haben. Katzen und andere Tiere sind einfach zu klein und schwerer zu Interaktionen mit Menschen zu verleiten.

Sodomie (bzw. Geschlechtsverkehr mit Tieren) ist zumindest in manchen Ländern (vielleicht in vielen Ländern; darüber weiß ich nichts) nicht strafbar, sofern keine nachweisbare Tierquälerei vorliegt. Einem deutschen Tierschutzverein zufolge zählt Deutschland auch zu den Ländern, die Sodomie nicht strafrechtlich "verbieten".
Es ist ja auch die Frage, ob z.B. Masturbation eines Hundes als Tierquälerei angesehen werden kann.


Anekdoten zum Thema:

Ältere, alleinlebende Damen, die verständnisvoll ihre Schoßhündchen oder Pinscher-Rüden zum "Abspritzen" regelmäßig masturbieren. Ist wohl ziemlich verbreitet in der westlichen Welt, wie ich höre.

Die mit ihrem Vergewaltiger zwangsverheiratete südsudanesische Ziege "Rose". Der Besitzer der Ziege ertappte einen Nachbarn (sein Name kann auf etwa einer Million Websites nachgelesen werden) bei der Sodomie mit seiner Ziege, und beschwerte sich daraufhin bei den Dorfältesten. Wird im Sudan ein Mann bei einem Schäferstündchen mit einem Mädchen ertappt, so muß er das Mädchen heiraten, um sie und ihre Familie vor Schande zu bewahren. Diese Regelung wandte der Dorfältestenrat dann auch auf den Mann und die Ziege an. Er mußte für die Ziege bezahlen, sie heiraten (sie erhielt den Namen Rose) und durfte sie dann mit nach Hause nehmen. Rose hat später ein Zicklein zur Welt gebracht (dessen Vater offenbar ein Ziegenbock und kein Mensch ist) und ist kürzlich gestorben.
Mir gefällt daran, daß die Ältesten Humor bewiesen, als sie dem "Bräutigam" seine Strafe aufbrummten.

Zarin Katharina II. (genannt Katharina die Große) wird nachgesagt, sie habe außer zahlreichen Liebhabern mit Hengsten Geschlechtsverkehr gehabt und dafür eine eigens angefertigte Vorrichtung benutzt, die angeblich noch in St. Petersburg besichtigt werden kann.

Als ich Schüler war, erzählte mir einmal ein Schulkollege, der aus einem Dorf stammte, daß es dorfbekannt sei, daß der Schafhirt der Gemeinde, ein Trottel, die Schafe auf der Weide gelegentlich sodomisiere (er verwendete aber ein gebräuchlicheres Verb). Der mir dies erzählte, war ein rechtschaffener Junge und ich bin sicher, daß er die Wahrheit berichtete, wenn er wohl auch kein Augenzeuge gewesen ist. Bemerkenswert finde ich, daß sich im Dorf aber niemand darüber aufregte, sondern das allgemein mit herablassender Belustigung gehandhabt wurde.

Die nachfolgende, hoffentlich als schlechter Witz gemeinte "Technik" beschrieb man mir während meines Militärdienstes. [Warnung an Zartfühlende: den folgenden Absatz nicht lesen.]
Hennen vergewaltigen (wenn ein Hühnerei durchpasst, passt auch ein menschlicher Penis rein); sie sind sehr warm; und ihnen kurz vor der Ejakulation "den Hals umdrehen", so daß ihre Todeszuckungen einen Orgasmus simulieren.

BBC: Sudan man forced to 'marry' goat

BBC: Sudan's famous goat 'wife' dies

Wikipedia: Leda

Wikipedia: Sodomie

[UPDATE 13.03.2008]
Die Niederlande verbieten nach zweijähriger Debatte ab jetzt Sex mit Tieren, sowie die Herstellung von entsprechenden Darstellungen.

Update 7.11.2009
ZDF Mediathek: Dokumentarfilm über gefangene und mißbrauchte Orang-Utans ("Affenbordell").
Der Dokumentarfilm ist armselig. Aber er zeigt, wie viele Orang-Utans in Indonesien quasi als Spielzeug gehalten und gequält werden. Dass Affen auch sozusagen als Zwangsprostituierte in Affenbordellen gehalten werden, ist der Gipfel der Perversion. Es läßt sich Geld damit verdienen, und es gibt Kundschaft dafür. Da werden z.B. Orang-Utans zum Amüsement der Kundschaft BHs und rosa Höschen angezogen, was ja an sich nicht so furchtbar für die Tiere ist, aber es offenbart viel über die Kunden. Furchtbar für die Tiere ist allerdings z.B. auf einem Bett in Kreuzigungspose angekettet vergewaltigt zu werden, u.a.

 

COMMENTS 

1 - posted by Alex | 2007.10.08 | 03:48

Das is einfach alles total abartig..menschen die so etwas tun gehören erschossen...ehrlich..ich würd ja gern mal wissen was solche schweine egtl denken...nein..vlt auch lieber nicht...-.-..hoffentlich verrecken die alle

2 - posted by Glory | 2007.11.14 | 19:26

Das ist mit abstand das ekeligste was ich je gesehen bzw gelesen habe... wie krank muss man nur sein um das auch noch erregend zu finden. bin auch nur auf diese seite gekommen weil ich für eine freundin was gesucht hab da diese ihre doctorarbeit darüber schreibt. so ekelig..

3 - posted by Bruder Edgar | 2008.09.23 | 18:31

Das ist doch mal ein erfrischend ehrlicher Bericht. Meiner Meinung nach hat es das immer gegeben und wird es ach in Zukunft immer geben. Das ist er Lauf der Dinge. Wegen mir können die machen was sie wollen. Ob die Vogelspinne oder Krokodil pimpern ist mir herzlich egal.

4 - posted by Schweinefleisch | 2009.06.04 | 22:46

bäh ist das ekelhaft. aber im Koran ist es erlaubt Ziegen, Kühe, also Nutztiere zu poppen. als Mohammeds Frau (mit 7 mit Mohammed verheiratet mit 9 vergewaltigt) ihre Tage hatte (da war sie älter) hat er sich Kamelen liebevoll genähert. das steht in den hadithen und ayatolla chomeini hat es bestätigt dass man(n) Tiere bumsen darf. ich will nicht Wissen was Türken mit dem dönerfleisch vor dem Schlachten machen. weiterhin guten Appetit.

5 - posted by Gegen Schweinefleisch | 2009.11.05 | 22:56

Im Koran steht mit keinem so ein Schwasinn drin Dummbeutel. Erst denken dann schwätzen.. Du bist bestimmt der erste gewesen, der nach dem Artikel ne arme Sau (wortwörtlich) vergewaltigte! Bleib sachlich!!!!

6 - posted by Jake | 2009.11.16 | 00:51

Ob nuun abartig, pervers oder desgleichen lassen wir mal dahingestellt, denn das ist ansichtssache. Tiere kennen eine solche anerzogene Moral wie wir nunmal nicht und auch im Tierreich gibt es ja Artübergreifende Kontakte. Und das jeder Kontakt zwischen Mensch und Tier auf dieser Ebene gleich eine Machtausübung durch den Menschen ist, wage ich anzuzweifeln, da es sicherlich auch viele Menschen gibt, die ein Tier wie einen gleichwertigen Partner lieben und auch so behandeln. Und nur weil in der Bibel steht, das es flasch ist, muß es das noch lange nicht sein ...die Bibel ist für mich (unabhängig von meinem Glauben) nur ein frühes Gesetzbuch und so viele in der Bibel niedergeschriebene Sachen wurden schon wiederrufen bzw. legalisiert. Urteilt weiter wie Ihr wollt, aber nicht aufgrund eines empfindens oder aufgrund der Meinung eines anderen. Selber informiert, statt protestiert.

7 - posted by Elegido | 2010.01.02 | 10:17

es ist nunmal in der heutigen zeit bzw. in unseren Breitengraden nicht üblich und auch , wie ich finde, zurecht moralisch verwerflich, sex mit tieren zu haben. Wenn wir uns mal auf mitfühlende Art und weise dem ganzen nähern, frage ich mich, ob es denn in ordnung ist, wenn man sich an nem tier vergeht, ohne zu wissen, ob es denn auch grade lust dazu hat ^^. Wenn wir dann konkretisieren, sagt es uns, daß sex, egal mit tier oder mensch, eines bedeutet, wenn der sexualpartner zum sex genötigt wird.... Vergewaltigung. und das trifft es im fall der sodomie eigentlich immer, denn welche ziege oder welches huhn möchte sex mit nem menschen ^^ dessen penis n anderes format hat, als der eines huhnes oder einer ziege ???! ausserdem ist sodomie ja wohl eine ganz klar pervertierte art, seine sexualität auszuleben. und wenn wir davon sprechen das "andere" arten auch rassenübergreifend verkehren.... sollten wir daran denken das wir nicht ohne grund menschen sind, weil wir solche praktiken auf Grund eines Verstandes ablehnen. Weil wir uns aus solchem dreck erheben. und wenn wirs aus der sicht der natur sehen, hats nen grund warum es nur "wenige" ausreisser an menschen gibt, die sich an tieren vergehen. die natur hat das nicht für menschen vorgesehen... sonst wärs ja schon immer so gewesen das wir untereinander sex haben. und weiterhin würde die liebe natur auch diesen interrassischen kontakten kinder gewähren wenn es sinnig wäre -.- Also dein Kommentar , jake, ist grosser Bullshit.

8 - posted by Hans Josef Dieter Koch | 2010.01.28 | 16:40

wenn wirs aus der sicht der natur sehen, hats nen grund warum es nur "wenige" ausreisser an menschen gibt, die sich an tieren vergehen. die natur hat das nicht für menschen vorgesehen... sonst wärs ja schon immer so gewesen das wir untereinander sex haben @Elegido hmm und was ist dann mit schwulen oder lesben ? Ich finde es auch nicht ok wenn Tiere unter denn sexuellen auslebungen irgendwelcher Menschen leben müssen.

9 - posted by Woulven | 2010.09.05 | 19:35

so liebe freunde! als erstes ein Tier zeigt euch ganz deutich ob es das will oder nicht ! also hunde/pferde/schweine etc können das deutlich machen! was anderes ist es beim federvieh! aber das fällt schon wieder unter ne ganz andere kathegorie nennt sich dann zoosadismus! der reine zoophile hat bzw behandelt seinen tierischen partner als wäre es ein gleichgestelltes wesen! zbsp alte frauen halten sich sogenannte schosshunde! weil mal ehrlich wer will sex mit ner 80 jährigen haben ? oder was ist mit den leuten die nie einen partner finden? einzigste möglichkeit prostitution! und selbst da gibt es ganze staaten die prostitution verbieten und deren vergewaltigungsdelikte jede statistik sprengen! also mal im ernst bevor sich einer an kindern vergehen muss oder eine frau vergewaltigt, dann stell ich ihm lieber ein schaf zur verfügung! zumal heut zu tage ist einiges anders toleranz der medien zbsp damals war es undenkbar das eine frau mit in die wirtschaft ging! paar jahre weiter frauen durften an den strand aber nur mit einer kombination die die schultern verdeckte und die oberschenkel, paar jahre weiter frauen dürfen in die politik! also warum diese intolleranz und diese belidigungen und diskriminierung ? Homosexuelle dürfen doch auch neuerdings Heiraten! also bitte wenn es jemand nötig hat und der meinung ist das sein tietischer lebensgefährte auch ein wenig sexuelle entspannung hat dann bitte lasst ihn ohne ihn zu verurteilen! nur weil einer beethoven mag muss ihn nicht jeder mögen! zumal man davon ausgeht das 3% der weltbevölkerung schon sexuelle kontakte zwischen mensch und tier hat alleine bei den frauen und bei den männern sogar 13% was dann in ländlichen gegenden nochmal steigt ! und ich muss ganz ehrlich sagen wenn eine frau oder ein mann schon sexuelle befriedigung beim gemüse sucht oder anderen gegenständen, weil es schreit keiner die arme gurke o.o was macht sie bloss damit? wenn eine frau sich von hund/pferd penetrieren lässt wird auch keiner sagen o.o der arme Rüde /Hengst! und wenn ein mann an eine Ziege/schaf/hündin (grösse schäferhund+)oder sich an einer stute befriedigt dann ist es mit sicherheit einverständlicher sex man bedenke es sind hörnertiere und eine stute wenn die einen Hengst in die flucht schlägt was macht sie mit einem mann dann erst? Also leben und leben lassen! wer s braucht und macht und das tier keinen schaden davon trägt so soll es doch in ordnung sein! besser als wenn dann eine person aufgrund unbefriedigter libido zum täter wird! in dem sinne macht was sinnvolles und versucht andere zu verstehen oder zu tolerieren weil wenn ihr euch als männer anal mit nem dildo befriedigt und die frauen obst und gemüse zum vergnügen herholen dann solls so sein^^

10 - posted by Therianthrop | 2011.09.06 | 21:34

Grammatikalisch ist dieser Beitrag eine Schande, aber insgesamt muss ich dir unbedingt Recht geben!!

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