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herrlothar
Gewäsch über einbeinige Frauen und Phantasien von Fruchtfleisch

Ich bin Pirat
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13.05.2005/14:06 MEZ  |  Hintern
Pobacken
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Die beiden Bilder links habe ich zur Information eingefügt; sie zeigen den Großen Gesäßmuskel (gluteus maximus), der im wesentlichen die Pobacken formt. Die Zugrichtung erfolgt immer in Richtung der Muskelfasern, in den Bildern gut zu erkennen. Das Fett sitzt zum großen Teil seitlich oben unter der Beckenkante (crista iliaca) und vollendet die Form. Die beiden anderen Bilder habe ich zur Erfreuung vor allem der männlichen Leser eingefügt, aber auch zu meiner.


Pobacken, oder Fettfleischhintern sind eine menschliche Errungenschaft, wenn man so sagen kann. Andere Primaten haben keine.

Einer plausiblen Theorie zufolge haben sie sich wegen des aufrechten Gehens entwickelt und auch entscheidend dazu beigetragen, daß der aufrechte Vormensch und Mensch ein guter Läufer wurde; bzw. hat sich das gegenseitig bedingt (Ursache <--> Wirkung).

Der große Gesäßmuskel (musculus gluteus maximus) hat sowohl beim Gehen und Laufen (ich meine "Rennen") eine wichtige Funktion, als auch allein schon bei der Aufrechthaltung des Körpers. Er bietet relativ zu den Rückenmuskeln (vor allem musculus longissimus thoracis, iliocostalis und longissimus lumborum) den Gegenzug auf das Becken.
Außerdem enthalten die Pobacken viel Körperfett, sind also ein Ort für Reserve-Ressourcen, was zudem eine gewisse Polsterung beim Sitzen (Sitzfleisch) bereitstellt. Die Polsterungsfunktion solte man aber nicht überbewerten, denn das meiste Hintern-Fett befindet sich oberhalb der Sitzfläche.

Nicht zu unterschätzen allerdings ist die ethologische Wirkung des Hinterns mit seinen Doppelbacken auf andere Individuen. Unter Individuen gleichen Geschlechts sind die Popo-Backen ein wichtiges Kriterium zur Abschätzung der körperlichen Eigenschaften des Anderen, und die sexuell stimulierende Wirkung weiblicher Hintern auf Männer (um nicht "Männchen" zu sagen) ist ein Thema für sich. Darüber schreibe ich ein anderes Mal ausführlicher.
Ein strammer, runder Hintern ist eine ganz andere Sache als ein schlaffer, flacher Hintern — sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Ein ordentlicher Arsch ist erotisch, kraftstrotzend und vielversprechend (!), ein schlaffer Arsch ist lahmarschig. Ein Mann mit einem strammen Hintern ist kräftig, gesund, jung, während ein Mann mit flachem Hintern körperlich nicht so ernstzunehmen ist. Frauen mit strammen, ob kleinen oder großen Hintern, wirken anziehender und gesünder als Frauen mit "nichts" oder mit über-schwabbeligen Fettballons. Der Hintern ist die Rückseite des Beckens, nahe der Geschlechtsorgane und hat eine starke erotische Signalfunktion. Ein Prachtarsch ist im besten Sinne des Wortes Fruchtfleisch, bei Frauen und bei Männern, bei Frauen allerdings noch mehr.

In der Regel beinhalten weibliche Pobacken viel mehr Fett oder Speck als männliche. Das mag einerseits eine technische Funktion haben, nämlich höhere Reserven für den Fall einer Schwangerschaft und einer Hungersnot. Andererseits werden die Pobacken dadurch runder und eben weiblicher, was potentielle (und potenz-ielle) Geschlechtspartner anturnt. In der Tat befindet sich hier (und in den Brüsten) die größte Fettansammlung des weiblichen Körpers, zumindest bei einigermaßen normalgewichtigen Frauen. Das sind genau die Stellen, die durch die als Silhouette schon von weitem erkennbare Form Menschen als weiblich kennzeichnen — das Becken (bis in die Oberschenkel) und die Brüste. Bei Männern sitzt auch viel Fett im Arsch, aber ab einer gewissen Körperfettmenge sammelt sich dies bei Männern vor allem im Bauch — und zwar nicht nur auf dem Bauch (als Schicht über den Bauchmuskeln) wie die meisten denken, sondern auch im Bauch, als Fett an und zwischen den Därmen.
Der Unterschied im Fettaufbau der weiblichen und männlichen Pobacken sieht man am deutlichsten, wenn die Pomuskeln angespannt werden (u.a. bei sexueller Aktivität). Bei Männern bilden sich dann starke Gruben seitlich in den Po-Backen und diese werden schmal. Bei Frauen ist die Muskelanspannung viel weniger zu sehen, da diese Gruben mit Fett gefüllt sind.

Auf pralle Pobacken klatscht (bzw. tätschelt) man gern, beide Geschlechter. Das mag eine erotische Geste sein, aber ich glaube es ist schon allein das Gefühl, auf etwas Weiches und doch Festes zu klopfen — man klopft ja auch Babies oft auf die Pobacken, weil die soviel Babyspeck enthalten und sich entsprechend anfühlen.

Es gibt noch etwas zu erwähnen, wenn man von Pobacken spricht. In der Spalte zwischen den Pobacken, ziemlich weit unten, wo sie sich noch berühren (im Stehen) aber beginnen, auseinanderzustreben, da befindet sich der After, das "Popoloch" oder "Arschloch". Diesem Loch wende ich mich hier nur insoweit zu (haha) als es die Pobacken betrifft.
Das Poloch ist wie jedermann weiß (sogar schon Kleinstkinder) die Körperöffnung, durch die der Kot (die Kacke, die Scheiße) den Körper verläßt. Der Kot wird als ekelhaft und abstoßend empfunden, der damit verbundene Gestank als widerlich. Bei der Entleerung wird die unmittelbare Umgebung des Polochs mehr oder weniger verschmutzt. Da in der Regel nicht nach jeder Entleerung ein Bad oder eine Körperwäsche erfolgt, verbleiben Reste der Verschmutzung. Hintern sollten also als etwas Schmutziges gelten. Aber nein! Zwar assoziiert man mit Hintern durchaus das "Kacken", aber weniger mit den Pobacken. Die Pobacken als "strammer Hintern" leiden nicht unter negativem Image, weil sie mit der Afteröffnung eine Einheit, den Hintern bilden. Wenn also ein erfreulicher Hintern gesichtet wird, denkt kein Mensch an "Entleerung". Interessanterweise wird der Hintern eher mit den Geschlechtsorganen assoziiert.
Immerhin ist es so, daß die Pobacken das Afterloch völlig verdecken/verstecken. Das Poloch wird erst in gebückter Stellung, und bei sehr dicken Backen zusätzlich erst bei Spreizung der Pobacken sichtbar. Das Poloch ist so was wie ein gehütetes Geheimnis der Pobacken. Jeder weiß, das es da ist, aber man sieht es nicht. Es wird nur offenbart, wenn es nötig ist (zur Entleerung, oder bei manchen auch zur Befüllung).

In diesem Zusammenhang muß auch das Furzen erwähnt werden. Fürze sind Gase, die im Darm entstehen und durch die Afteröffnung entlassen werden. Sie riechen, bzw. stinken, und oft ist das Furzen mit einem gut hörbaren Geräusch verbunden (das meistens als etwas Lustiges aufgefaßt wird). Dieses Furzgeräusch wird in vielen Fällen durch die Pobacken hervorgerufen, zwischen denen das Furzgas entweicht und sie dadurch auseinanderdrückt und wieder aufeinenderprallen läßt. Das ist vor allem bei prallen Pobacken der Fall. Auch Vibrationen des Gewebes um die Afteröffnung selbst und sogar Schwingungen des Furzgases selbst aber können ein Furzgeräusch hervorrufen.
Es ist schwer, fundierte Literatur zu diesem Thema zu finden, nehme ich an (ich habe allerdings auch nicht gesucht, vielleicht irre ich ja); meinen Beobachtungen zufolge ist es jedoch eindeutig so, daß weiche und volle Hintern eher zum lauten Furzen neigen als magere. Vielleicht schreibe ich auch über das Furzen noch mal ausführlicher.

Die Form
Es gibt sehr unterschiedliche Formen von Pobacken. Bei Frauen ist die klassische Form die Birnenform. Oben schmäler, am breitesten über dem Hüftgelenk (dem Großen Trochanter (trochanter major) des Oberschenkels) und dann in die Oberschenkel übergehend.
Als nicht so schön wird die Apfelform angesehen, bei der die Fettpolster außen seitlich über dem Großen Gesäßmuskel dominieren.

Die Falten unter den Pobacken, zwischen den Pobacken und der Rückseite der Oberschenkel sind die bogenförmig geschwungenen Linien, die typischerweise in Zeichnungen von Hintern diesen markieren (zusammen mit der Po-Ritze). Sie beginnen zwischen den Unterseiten der Pobacken und der Schenkel und verlaufen mehr oder weniger weit - je nach Po - nach außen, wo sie sich verlaufen und aufhören. Die Falten unter den Pobacken erscheinen nur beim Stehen (oder bei nach hinten gebogenem Schenkel) und verschwinden wegen der Spannung beim Bücken oder bei Beugung des Schenkels nach vorn. Sie sind möglicherweise ein Hinweis darauf, daß unsere Vorfahren stärker gebeugt gingen.
Bei einem schönen weiblichen oder männlichen Po sollten diese Falten unter den Pobacken nicht zu weit nach außen reichen, da das sonst etwas nach Hängebacken, bzw. zu sackartig aussieht. Ein Po ganz ohne solche Falten (wie gesagt, im Stehen) wirkt auch unnatürlich, so als wäre das Fett an den falschen Stellen verteilt.
Die Pobacken sind oft ein wenig unsymmetrisch, was zwar nicht an der runden Form selbst erkennbar ist, aber an den Ritzen und Falten. Die Falten unter den Backen sind oft ungleich lang oder haben eine leicht unterschiedliche "Linie"; die Poritze ist in selteneren Fällen am oberen Ende leicht zu einer Seite gebogen.

COMMENTS 

1 - posted by sir fart-a-lot | 2006.05.29 | 20:16

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