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Die beiden Bilder links habe ich zur
Information eingefügt; sie zeigen den Großen Gesäßmuskel (gluteus
maximus), der im wesentlichen die Pobacken formt. Die Zugrichtung
erfolgt immer in Richtung der Muskelfasern, in den Bildern gut zu erkennen.
Das Fett sitzt zum großen Teil seitlich oben unter der Beckenkante
(crista iliaca) und vollendet die Form. Die beiden anderen Bilder
habe ich zur Erfreuung vor allem der männlichen Leser eingefügt, aber auch
zu meiner.
Pobacken, oder Fettfleischhintern sind eine menschliche Errungenschaft,
wenn man so sagen kann. Andere Primaten haben keine.
Einer plausiblen Theorie zufolge haben sie sich wegen des aufrechten Gehens
entwickelt und auch entscheidend dazu beigetragen, daß der aufrechte
Vormensch und Mensch ein guter Läufer wurde; bzw. hat sich das gegenseitig
bedingt (Ursache <--> Wirkung).
Der große Gesäßmuskel (musculus gluteus maximus) hat sowohl beim
Gehen und Laufen (ich meine "Rennen") eine wichtige Funktion, als auch
allein schon bei der Aufrechthaltung des Körpers. Er bietet relativ zu den
Rückenmuskeln (vor allem musculus longissimus thoracis,
iliocostalis und longissimus lumborum) den Gegenzug auf das
Becken.
Außerdem enthalten die Pobacken viel Körperfett, sind also ein Ort für
Reserve-Ressourcen, was zudem eine gewisse Polsterung beim Sitzen
(Sitzfleisch) bereitstellt. Die Polsterungsfunktion solte man aber nicht
überbewerten, denn das meiste Hintern-Fett befindet sich oberhalb der
Sitzfläche.
Nicht zu unterschätzen allerdings ist die ethologische Wirkung des Hinterns
mit seinen Doppelbacken auf andere Individuen. Unter Individuen gleichen
Geschlechts sind die Popo-Backen ein wichtiges Kriterium zur Abschätzung
der körperlichen Eigenschaften des Anderen, und die sexuell stimulierende
Wirkung weiblicher Hintern auf Männer (um nicht "Männchen" zu sagen) ist
ein Thema für sich. Darüber schreibe ich ein anderes Mal ausführlicher.
Ein strammer, runder Hintern ist eine ganz andere Sache als ein schlaffer,
flacher Hintern — sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Ein ordentlicher
Arsch ist erotisch, kraftstrotzend und vielversprechend (!), ein schlaffer
Arsch ist lahmarschig. Ein Mann mit einem strammen Hintern ist kräftig,
gesund, jung, während ein Mann mit flachem Hintern körperlich nicht so
ernstzunehmen ist. Frauen mit strammen, ob kleinen oder großen Hintern,
wirken anziehender und gesünder als Frauen mit "nichts" oder mit
über-schwabbeligen Fettballons. Der Hintern ist die Rückseite des Beckens,
nahe der Geschlechtsorgane und hat eine starke erotische Signalfunktion.
Ein Prachtarsch ist im besten Sinne des Wortes Fruchtfleisch, bei Frauen
und bei Männern, bei Frauen allerdings noch mehr.
In der Regel beinhalten weibliche Pobacken viel mehr Fett oder Speck als
männliche. Das mag einerseits eine technische Funktion haben, nämlich
höhere Reserven für den Fall einer Schwangerschaft und einer Hungersnot.
Andererseits werden die Pobacken dadurch runder und eben weiblicher, was
potentielle (und potenz-ielle) Geschlechtspartner anturnt. In der Tat
befindet sich hier (und in den Brüsten) die größte Fettansammlung des
weiblichen Körpers, zumindest bei einigermaßen normalgewichtigen Frauen.
Das sind genau die Stellen, die durch die als Silhouette schon von weitem
erkennbare Form Menschen als weiblich kennzeichnen — das Becken (bis in die
Oberschenkel) und die Brüste. Bei Männern sitzt auch viel Fett im Arsch,
aber ab einer gewissen Körperfettmenge sammelt sich dies bei Männern vor
allem im Bauch — und zwar nicht nur auf dem Bauch (als Schicht über
den Bauchmuskeln) wie die meisten denken, sondern auch im Bauch, als
Fett an und zwischen den Därmen.
Der Unterschied im Fettaufbau der weiblichen und männlichen Pobacken sieht
man am deutlichsten, wenn die Pomuskeln angespannt werden (u.a. bei
sexueller Aktivität). Bei Männern bilden sich dann starke Gruben seitlich
in den Po-Backen und diese werden schmal. Bei Frauen ist die
Muskelanspannung viel weniger zu sehen, da diese Gruben mit Fett gefüllt
sind.
Auf pralle Pobacken klatscht (bzw. tätschelt) man gern, beide Geschlechter.
Das mag eine erotische Geste sein, aber ich glaube es ist schon allein das
Gefühl, auf etwas Weiches und doch Festes zu klopfen — man klopft ja auch
Babies oft auf die Pobacken, weil die soviel Babyspeck enthalten und sich
entsprechend anfühlen.
Es gibt noch etwas zu erwähnen, wenn man von Pobacken spricht. In der
Spalte zwischen den Pobacken, ziemlich weit unten, wo sie sich noch
berühren (im Stehen) aber beginnen, auseinanderzustreben, da befindet sich
der After, das "Popoloch" oder "Arschloch". Diesem Loch wende ich mich hier
nur insoweit zu (haha) als es die Pobacken betrifft.
Das Poloch ist wie jedermann weiß (sogar schon Kleinstkinder) die
Körperöffnung, durch die der Kot (die Kacke, die Scheiße) den Körper
verläßt. Der Kot wird als ekelhaft und abstoßend empfunden, der damit
verbundene Gestank als widerlich. Bei der Entleerung wird die unmittelbare
Umgebung des Polochs mehr oder weniger verschmutzt. Da in der Regel nicht
nach jeder Entleerung ein Bad oder eine Körperwäsche erfolgt, verbleiben
Reste der Verschmutzung. Hintern sollten also als etwas Schmutziges gelten.
Aber nein! Zwar assoziiert man mit Hintern durchaus das "Kacken", aber
weniger mit den Pobacken. Die Pobacken als "strammer Hintern" leiden nicht
unter negativem Image, weil sie mit der Afteröffnung eine Einheit, den
Hintern bilden. Wenn also ein erfreulicher Hintern gesichtet wird, denkt
kein Mensch an "Entleerung". Interessanterweise wird der Hintern eher mit
den Geschlechtsorganen assoziiert.
Immerhin ist es so, daß die Pobacken das Afterloch völlig
verdecken/verstecken. Das Poloch wird erst in gebückter Stellung, und bei
sehr dicken Backen zusätzlich erst bei Spreizung der Pobacken sichtbar. Das
Poloch ist so was wie ein gehütetes Geheimnis der Pobacken. Jeder weiß, das
es da ist, aber man sieht es nicht. Es wird nur offenbart, wenn es nötig
ist (zur Entleerung, oder bei manchen auch zur Befüllung).
In diesem Zusammenhang muß auch das Furzen erwähnt werden. Fürze sind Gase,
die im Darm entstehen und durch die Afteröffnung entlassen werden. Sie
riechen, bzw. stinken, und oft ist das Furzen mit einem gut hörbaren
Geräusch verbunden (das meistens als etwas Lustiges aufgefaßt wird). Dieses
Furzgeräusch wird in vielen Fällen durch die Pobacken hervorgerufen,
zwischen denen das Furzgas entweicht und sie dadurch auseinanderdrückt und
wieder aufeinenderprallen läßt. Das ist vor allem bei prallen Pobacken der
Fall. Auch Vibrationen des Gewebes um die Afteröffnung selbst und sogar
Schwingungen des Furzgases selbst aber können ein Furzgeräusch
hervorrufen.
Es ist schwer, fundierte Literatur zu diesem Thema zu finden, nehme ich an
(ich habe allerdings auch nicht gesucht, vielleicht irre ich ja); meinen
Beobachtungen zufolge ist es jedoch eindeutig so, daß weiche und volle
Hintern eher zum lauten Furzen neigen als magere. Vielleicht schreibe ich
auch über das Furzen noch mal ausführlicher.
Die Form
Es gibt sehr unterschiedliche Formen von Pobacken. Bei Frauen ist die
klassische Form die Birnenform. Oben schmäler, am breitesten über dem
Hüftgelenk (dem Großen Trochanter (trochanter major) des
Oberschenkels) und dann in die Oberschenkel übergehend.
Als nicht so schön wird die Apfelform angesehen, bei der die Fettpolster
außen seitlich über dem Großen Gesäßmuskel dominieren.
Die Falten unter den Pobacken, zwischen den Pobacken und der Rückseite der
Oberschenkel sind die bogenförmig geschwungenen Linien, die typischerweise
in Zeichnungen von Hintern diesen markieren (zusammen mit der Po-Ritze).
Sie beginnen zwischen den Unterseiten der Pobacken und der Schenkel und
verlaufen mehr oder weniger weit - je nach Po - nach außen, wo sie sich
verlaufen und aufhören. Die Falten unter den Pobacken erscheinen nur beim
Stehen (oder bei nach hinten gebogenem Schenkel) und verschwinden wegen der
Spannung beim Bücken oder bei Beugung des Schenkels nach vorn. Sie sind
möglicherweise ein Hinweis darauf, daß unsere Vorfahren stärker gebeugt
gingen.
Bei einem schönen weiblichen oder männlichen Po sollten diese Falten unter
den Pobacken nicht zu weit nach außen reichen, da das sonst etwas nach
Hängebacken, bzw. zu sackartig aussieht. Ein Po ganz ohne solche Falten
(wie gesagt, im Stehen) wirkt auch unnatürlich, so als wäre das Fett an den
falschen Stellen verteilt.
Die Pobacken sind oft ein wenig unsymmetrisch, was zwar nicht an der runden
Form selbst erkennbar ist, aber an den Ritzen und Falten. Die Falten unter
den Backen sind oft ungleich lang oder haben eine leicht unterschiedliche
"Linie"; die Poritze ist in selteneren Fällen am oberen Ende leicht zu
einer Seite gebogen.
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