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Weitere Bilder zum Thema. Das Bild links ist eine Zeichnung von Peter Paul
Rubens und stellt einen Frankenstein realistisch dar (Kentaur) - ein
hervorragendes Beispiel für die fast unbegrenzten Möglichkeiten zur
Erschaffung von Monstern mit bildlichen Mitteln. [Nebenbei, einfach so,
auch mit abgehacktem Arm dargestellt, um den Körper nicht zu verdecken. In
einer anderen Zeichnung desselben Kentaurs ist der Arm nicht abgehackt.]
Bemerkenswert dabei ist folgendes: je menschenähnlicher, desto
monsterhafter und beeindruckender. Das haben die meisten zeitgenössischen
Monster-Kreatoren nicht begriffen, und deswegen sind die meisten
zeitgenössischen Monster einfach lächerlich oder uninteressant.
Phantastische Fabelwesen sind keine Monster und vor allem unplausibel. Die
Plausibilität erst schafft das Monster. Ungezügelte Phantasie ist völlig
belanglos. Gefordert ist Phantasie in raffiniertem Zusammenspiel mit
Kenntnis der Natur (und evtl. sogar Wahrnehmungspsychologie und Ethologie,
selbst wenn nur intuitiv) und ein kultureller Kontext.
Was den "echten" Frankenstein angeht, so ist das gleichermaßen überprüfbar
- er ist viel beeindruckender als beispielsweise E.T. (Spielberg), und
nicht zuletzt dadurch, daß die monsterhaften Veränderungen seiner
Physignomie minimal und eben nicht maximal sind.
nestkuntz: Maurits Cornelis Escher - Zeichnende Hände
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