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Die (ursprünglich) militärischen Begriffe
Taktik und Strategie (bzw. die entsprechenden Adjektive taktisch und
strategisch) kann man auch anhand von Geschlechtsverkehr erklären:
Das taktische Ziel von Sex ist die Lust und der Orgasmus, also die
angenehmen Empfindungen, die der Geschlechtsverkehr auslöst.
Das strategische Ziel ist die erfolgreiche Befruchtung, bzw. die Zeugung
eines Kindes.
Es entsprechen dabei die taktischen Interessen den Interessen der
Individuuen (Lust), und die strategischen Interessen den Interessen der Art
(Fortpflanzung).
Die Wirkungen und Verheißungen der taktischen Etappe sind so stark, daß das
taktische Ziel ohne Rücksicht auf Verluste und mitunter gegen besseres
Wissen verfolgt und erreicht wird. Es ist Blendwerk des Strategen (der
Natur) um die Leidenschaftlichen im Dienste der Strategie zu opfern.
Diese haben inzwischen allerdings gelernt, die strategischen Auswirkungen
des Geschlechstverkehrs auf verschiedene Weisen zumindest teilweise zu
neutralisieren und dennoch in den Genuß der taktischen Effekte zu gelangen.
Bei den besorgniserregenden Weltbevölkerungszahlen ist das allerdings auch
als strategische Maßnahme im Interesse der Art zu werten. |
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