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herrlothar
Gewäsch über einbeinige Frauen und Phantasien von Fruchtfleisch

Ich bin Pirat
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17.06.2004/02:00 MEZ  |  Soldatinnen
Fototermin, Gesichter anscheinend bekleideter Frauen
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Diese Fotos haben mehrere Dinge gemeinsam:

1. es sind Frauen abgebildet

2. es handelt sich hauptsächlich um jüngere Frauen im sogenannten gebärfähigen Alter, ein großartiger Ausdruck; das Pendant bei Männern wäre traditionell 'ernährungsfähiges Alter', modern 'geburtsbegleitungsfähiges Alter'. Nicht: 'zeugungsfähiges Alter', denn dazu wäre das weibliche Pendant 'empfängnisfähiges Alter', wenn man Literal-, Zoologie- oder Anatomie-Pädant ist, ansonsten ist zeugungs/empfängnis-fähig ja praktisch das Gleiche wie geburtsfähig.

3. es sind Pressefotos, also Image-Fotos, dazu gedacht, positiv zu wirken, für die Öffentlichkeit hergestellt, etc.

4. auf den Fotos sind geschminkte Frauengesichter zu sehen und es sind keine häßlichen Gesichter.

Es gibt auch mehrere Unterschiede. Einer davon ist: Die beiden ersteren Fotos erwecken bei Männern im gebärfähigen Alter die Assoziation an "Fruchtfleisch", da sieht man doch, wie wichtig das Gesicht für die niederen Instinkte ist. Die Geistlichen der vergangenen 1000 Jahre haben es ja schon immer gewußt, daß wir sündig sind (und sogar in Sünde geboren werden und sündig zur Welt kommen).

Vielleicht wird Britney Spears ja auch noch Soldatin. Falls sie dann durch eine Granate ein Bein verliert, könnte sie ihre späteren Shows dann mit einer erotischen Beinprothese aufbereiten. Ich habe kein Video von ihren berüchtigten erotischen Konzerten gesehen, nur Fotos, aber die sind schon ziemlich explizit. Und die Wirkung - durch die Medien - ist anscheinend die gewünschte.

Das könnte ja dann auch die Bundeswehr-PR-Abteilung vielleicht auf die Idee bringen, Tourneen entsprechender Soldatinnenshows zu veranstalten. Danach braucht Deutschland bestimmt keine Wehrpflicht mehr. Gevögelt werden darf in den Kasernen ja jetzt ganz offiziell, es gibt angeblich extra Zimmer für Paare. Jetzt macht das Soldatenleben endlich Spaß und wenn irgendwann glatte 50% der Soldaten Frauen sind, braucht das Heer auch keine Prostituierten mehr wie überall und in allen Zeiten, inklusive momentan im Kosovo. In Afghanistan ist das vielleicht etwas komplizierter, aber vielleicht ist der Heerestross da entsprechend ausgestattet.

Go Britney Spears Pics

Fotos:
1 und 2: Quelle: Britney Spears Gallery
3 und 4: Pressefotos der Bundeswehr, ©Foto/Bundesheer
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16.06.2004/02:00 MEZ  |  Soldatinnen
Bundeswehr Mode Soldatinnen
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Kampfmittel der Vereinigten Bundesrepublik Deutschland
Fotos © Bundesheer

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16.06.2004/02:00 MEZ  |  Soldatinnen
Bundeswehr Modenschau Kriegerinnen
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Kämpferinnen: vorher - Einsatz - nachher
Fotos © Bundesheer

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15.06.2004/02:00 MEZ  |  Soldatinnen
Kriegsveteraninnen und Kriegsinvalidinnen
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Bis vor 10-20 Jahren (schätze ich) gab es nur Kriegsveteranen, von denen einige Invalide waren - in den Ländern, die Kriege geführt haben. Die meisten selbstverständlich Veteranen der großen Kriege: 2. Weltkrieg, Vietnam. Alles Männer, verwundete Krieger. Wie seit allen Zeiten nach Kriegen.

Jetzt aber wird es bald auch Kriegsveteraninnen geben und Kriegsinvalidinnen: einbeinige oder einarmige Frauen, bislang fast nie zu sehen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine einarmige oder einbeinige Frau gesehen zu haben, Männer jedoch schon oft. Die waren allerdings vermutlich nicht alle Kriegsinvaliden (Autounfälle, Arbeitsunfälle und so).

Schon eine interessante Vorstellung: in Ländern wie Afghanistan oder Irak, in denen die Menschen teilweise noch in Stämmen organisiert sind (das muss man sich mal vorstellen!!) und viele Männer sich als Krieger verstehen (ein Mann ohne Waffe kein richtiger Mann) - da sind jetzt Frauen als Kriegerinnen stationiert und zwar als Besatzungsmacht, d.h. dominant. Die Vorstellung gefällt mir sehr. Ich würde nur gern wissen, was in so einem afghanischen Stammeskrieger vorgeht, wenn er - freundlich oder feindlich - amerikanischen Soldatinnen gegenübersteht. Ob er sich überhaupt vorstellen kann, daß das Frauen sind, die ein normales Leben führen / geführt haben / führen werden? Allerdings werden die Kommandierenden dem vermutlich "Rechnung tragen" und direkte Kontakte zumindest freundlicher Art hauptsächlich männlichen Soldaten überlassen, da Frauen ja dort 'minderwertig' sind und die tapferen Afghanen beleidigt sein könnten, mit einer Frau verhandeln zu müssen.

Aber vielleicht ist das aus hiesiger Sicht auch zu einseitig gesehen; wie man bei den Palästinensern, den Irakern und auch den Pakistanern sehen kann, können dort auch Frauen durchaus Autoritätspersonen sein. Trotz gravierender kultureller Unterschiede und gesellschaftlicher Entwicklungen glaube ich, daß es zwischen allen Menschen, auch zwischen Afghanen und uns, gar nicht so fundamentale oder unüberbrückbare Unterschiede im Verständnis gibt. Ich kenne einen Afghanen, der seit Jahren in Deutschland lebt (allerdings ein Städter aus Kabul) und ich muss sagen, daß er mir im Umgang vertrauter ist als beispielsweise ein Bayer (so einer mit Lederhose und Triolerhut - ich weiss, es heisst "Tilorerhut" (oder doch Tirolerhut?)).

Wir leben zwar schon lang nicht mehr in Stämmen und immer mehr Männer hier pinkeln im Sitzen, damit die Frauen das Klo nicht jeden Tag waschen müssen - aber ich möchte wissen, wie viele verheiratete oder so-wie-verheiratete Männer das Klo putzen anstelle ihrer Frauen. Also ich schätze in Deutschland sind das 7 oder 8. Oder vielleicht 12?


He, ich bin gar keine Emanze, ich will nur klarmachen, daß es bei uns ja auch nicht sooo viel anders ist.

Ich meine, selbst hierzulande (in Westeuropa) haben Viele große Vorbehalte, wenn es um Frauen als Soldaten geht. Dieser lächerliche aber bezeichnende Ausdruck "Frauen im Dienst an der Waffe".

Bundeswehr: Aktuelle Personalstärke

GSoA Zeitung: Wo sind die Frauen in diesem Krieg?

Die Fotos stammen aus der Presse:

- Frankreich, 1944: Mitglieder einer amerikanischen Landeeinheit helfen anderen, deren Boot durch feindlichen Beschuss am 6. Juni 1944 vor der französischen Küste gesunken war (DER SPIEGEL)

- Afghanistan, 2004: Ismail Agha, 15, right, with his father Hayatullah, 60, returned home last week after being released from Guantanamo where he was held for over a year (Washington Post)

- Irak, 2004: Marines carry a wounded comrade to a medical evacuation helicopter during a battle Saturday in the city of Qusaybah, in western Iraq (Washington Post)

- Marilyn Monroe mit Arthur Miller, Foto Sam Shaw (DER SPIEGEL)
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