|

Seit 1993 wird der Zugspitzgletscher (oder
Teile davon) mit Planen abgedeckt, um sein Abschmelzen zu verhindern.
Er wird voraussichtlich trotzdem in 15, 20 oder 30 Jahren weg sein.
Die Versuche, ihn retten zu wollen sind so lächerlich. Es ist, als hätten
die Neandertaler versucht, das Abschmelzen der eiszeitlichen Gletscher zu
verhindern.
Ähnlich verhält es sich mit dem Artensterben. Im Laufe der biologischen
Evolution hat es auf der Erde unzählige, sehr starke Klimaveränderungen
gegeben, unzählige Klimakatastrophen. Diese haben jedesmal zu massiven
Artensterben und -verschiebungen geführt, und der Artenreichtum hat auf
der Erde langfristig stetig zugenommen.
Für unser Mikrosekundendasein erscheint es tragisch, wenn viele "unserer"
geliebten Pflanzen-, Insekten-, Vogel oder Säugetierarten (u.a.) rar
werden oder in andere Gegenden umziehen.
Get over it! Das passierte bisher ständig. In Europa lebten einst Löwen,
Elefanten und Säbelzahntiger. Die Vorfahren der Wale waren Felltiere. Was
soll dieser Konservatismus?
Ich sage ja nicht, die Methangasemissionen (Fürze der riesigen
Rinderherden in Argentinien) und Kohlendioxidemissionen sollten ungebremst
oder unreduziert weiter ausgestoßen werden. Aber die Umweltbedrohung durch
menschliche Übervölkerung ist weitaus dramatischer. Im Grunde ist auch die
jetzige Klimaerwärmung nur eine Folge der Überbevölkerung und der stetigen
Vergrößerung des sogenannten ökologischen Fußabdrucks der Menschheit. |
sueddeutsche.de: In 20 Jahren dürfte er weg sein
Wikipedia: Überbevölkerung
|