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der lieb ist ein dieb.
er diebt gewandt
den festen stand,
und schon haste dich
ohne verstand verrannt.
der lieb ist ein sieb.
er siebt den trieb
vom leib und treibt
dich in ein seelenquälen,
bis nichts mehr übrigbleibt.
der lieb ist ein hieb.
er hebt den gleichmut
auf, erregt dein blut
und lebt in dir
als wolligwarmes tier.
der lieb ist ein wip.
es weicht die widerstände
auf, so daß du deine hände
gegen wände drückst,
und dabei dein haus verrückst.
der lieb ist lieb.
denn wenn wir ohne hand
und ohne festen stand zusammen
außer rand und band geraten
und laut im saft der triebe waten
und über berge wälder wiesen schwimmen,
dann lassen wir von sieben göttern unser leben wiegen.
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